Satzung und RGO

Hier findest du unsere aktuelle Satzung sowie unsere Rahmengeschäftsordnung (RGO), beschlossen in der außerordentlichen MGV am 21.01.2016.

 

Satzung

 Beschlossen auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.01.2016

§ 1 NAME, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

1.     Der Verein führt den Namen „Consiglia“. Die Bezeichnung „studentische Unternehmensberatung der Universität des Saarlandes“ kann nach Bedarf hinzugefügt werden.

2.     Er hat seinen Sitz in Saarbrücken und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Saarbrücken eingetragen werden.

3.     Das Geschäftsjahr beginnt am 01.02. und endet am 31.01. eines jeden Kalenderjahres. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Es beginnt mit der Vereinsgründung und endet am 31.01.2010.

 

§ 2 ZIELE UND AUFGABEN DES VEREINS

1.     Zweck des Vereins ist es, Studenten eine Plattform zu bieten, über die sie ihr theoretisches Wissen in Projekten aus der Praxis anwenden können. Darüber hinaus ist der Verein bestrebt, die sozialen Kompetenzen seiner Mitglieder zu fördern und im Rahmen seiner Möglichkeiten die Vernetzung von Forschung und Wirtschaft voranzutreiben.

2.     Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

·            Der Verein akquiriert Unternehmensaufträge im Bereich der Beratung und vermittelt diese an seine Mitglieder. Bei der Durchführung der Projekte steht der Verein beratend und unterstützend zur Seite. Des Weiteren dient er als Plattform für Diskussion und Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder.

·            Der Verein strebt die Zusammenarbeit mit ähnlichen Vereinen im In- und Ausland an, insbesondere im Sinne der Zugehörigkeit zu einem Dachverband.

·            Der Verein organisiert Veranstaltungen, die dem Wissenstransfer zwischen Studenten der Universität des Saarlandes und Unternehmen oder sonstigen Institutionen dienen.

 

§ 3 GEMEINNÜTZIGKEIT

1.     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.     Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 ZUGEHÖRIGKEIT ZU EINEM DACHVERBAND

Der Verein strebt eine Aufnahme in einen Dachverband an.

§ 5 MITGLIEDSCHAFT

 1. Ordentliche Mitglieder können alle immatrikulierten Studierende und wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Hochschule des Saarlandes werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Die Mitgliedschaft wird erworben durch Beitrittserklärung und Annahme der Beitrittserklärung durch den Vorstand. Dieser Annahme geht eine obligatorische Anwartschaft gemäß § 1 der Rahmengeschäftsordnung voraus. Sollte bei der Entscheidung über eine ordentliche Mitgliedschaft eine Patt-Situation im Vorstand entstehen, so wird dem Antrag nicht stattgegeben. Eine explizite Begründung durch den Vorstand ist hierfür nicht notwendig.

Die ordentliche Mitgliedschaft endet vorbehaltlich von § 7 bei Tod, Austritt, Eintritt in den Alumni-Status, Ausschluss oder Exmatrikulation.

Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Monatsende.

2. Alumni: Im Anschluss an die ordentliche Mitgliedschaft kann durch beidseitige Übereinstimmung ein Alumni-Status auf unbegrenzte Zeit erfolgen. Ein Alumni gilt als Mitglied. Näheres zum Alumni-Status regelt die RGO.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

3. Wenn ein ordentliches Mitglied für mehr als zwei Monate an der aktiven Mitarbeit im Verein verhindert ist, aufgrund eines Praktikums, Auslandssemesters oder Ähnlichem, hat es einen Anspruch auf anteilige Erstattung seiner Mitgliedsbeiträge für den Zeitraum seiner Abwesenheit. Für den Zeitraum, für den eine Erstattung der Mitgliedsbeiträge erfolgt, ruhen sämtliche Rechte und Pflichten des jeweiligen Mitglieds.

§ 6 ALLGEMEINE RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

1.     Alle ordentlichen Mitglieder des Vereins haben die gleichen Rechte und Pflichten.

2.     Jedes Mitglied ist ehrenamtlich tätig und verpflichtet sich, die Zwecke und Ziele des Vereins zu unterstützen. Weiterhin muss jedes Mitglied die im Rahmen der Satzung getroffenen Entscheidungen einhalten.

3.     Jedes ordentliche Mitglied hat auf der Mitgliederversammlung eine Stimme und kann sich zur Wahl des Vorstandes stellen.

4.     Jedes Mitglied ist zu einer fristgerechten Entrichtung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Die Beitragshöhe sowie weitere Regelungen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt und sind in § 2 Nr. 2 der Rahmengeschäftsordnung näher erläutert.

5.     Bei Austritt, Ausschluss, Tod oder Exmatrikulation besteht kein Anspruch auf geleistete Mitgliedsbeiträge oder sonstiges Vermögen des Vereins.

6.     Alle ordentlichen Mitglieder sollen an Einführungs- und Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, deren nähere Ausgestaltung sich aus der vereinsinternen Weiterbildungskonzeption entsprechend § 2 Nr. 1 der Rahmengeschäftsordnung ableitet.

7.     Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vorstand über Änderungen ihrer Anschrift bzw. Kontaktdaten und bei einer Exmatrikulation zu informieren.

8.     Jedes Mitglied erklärt sich damit einverstanden, dass seine Anschrift mit E-Mail-Adresse in einem Mitgliederverzeichnis aufgeführt wird, auf das alle Vereinsmitglieder Zugriff haben. Die Weitergabe der Daten an Dritte ist sämtlichen Mitgliedern untersagt.

9.     Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über vertrauliche Vereinsangelegenheiten. Es verpflichtet sich, Informationen aus der Vereinsarbeit nicht missbräuchlich zu verwenden. Die Weitergabe von vereinsinternen Dokumenten ist ohne die Zustimmung des Vorstandes ausgeschlossen. Dies gilt auch nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft.

 

§ 7 FÖRDERMITGLIEDSCHAFT

Jede natürliche oder juristische Person kann zur finanziellen, materiellen und/oder ideellen Unterstützung auf Entscheidung des Vorstandes Fördermitglied werden. Ob und in welcher Höhe ein Förderbeitrag zu entrichten ist, sowie die Dauer einer Mitgliedschaft werden individuell festgelegt. Jedes Fördermitglied hat das Recht auf Informationen über die Entwicklungen im Verein und auf die Teilnahme an ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen. Die Fördermitglieder haben auf den Mitgliederversammlungen ein Rederecht und müssen die Vereinsziele fördern.

 

§ 8 GRÜNDUNGSMITGLIEDER

Die Gründungsmitglieder besitzen auf Lebenszeit die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder. Die Gründungsmitgliedschaft erlischt nur, falls das Mitglied dies wünscht oder die restlichen Gründungsmitglieder dessen Ausschluss einstimmig aufgrund aktiv schädigenden Verhaltens beschließen. Dieser Paragraf kann nur mit Zustimmung aller noch lebender Gründungsmitglieder abgeändert werden.

 

§ 9 DER VORSTAND

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Präsidium sowie 3 weiteren natürlichen Personen. Das Präsidium besteht aus zwei gleichberechtigten Mitgliedern. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich stets gemeinsam durch das Präsidium vertreten. Die Mitglieder des Präsidiums können ihre Vertretungsmacht an ein anderes Vorstandsmitglied mit dessen Zustimmung übertragen. Zudem können jegliche Vorstandsmitglieder anderweitige Vollmachten an Vereinsmitglieder erteilen.

 

§ 10 ZUSTÄNDIGKEIT DES VORSTANDES

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder einem Beschluss der Mitgliederversammlung einem anderen Vereinsorgan oder einem Bevollmächtigten zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

• Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellen der Tagesordnung

• Einberufung der Mitgliederversammlung

• Ausführen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

• Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes

• Aufstellung von Richtlinien für die Arbeit für das laufende bzw. für das folgende Geschäftsjahr

• Informationspflicht gegenüber den Mitgliedern bzgl. der Handlungen des Vorstandes

• Durchführung der allgemeinen Vereinsgeschäfte

 

§ 11 AMTSDAUER DES VORSTANDES

Alle Vorstandsmitglieder werden auf den Mitgliederversammlungen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen einzeln gewählt. Die Vorstandsmitglieder können während ihrer Amtszeit einzeln durch ein konstruktives Misstrauensvotum mit drei Viertel Mehrheit der Mitgliederversammlung abgewählt werden. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes soll baldmöglichst eine Mitgliederversammlung einberufen werden, bei der ein neues Vorstandsmitglied für die Dauer der verbleibenden Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes gewählt wird. Bis zu dieser Neuwahl übertragen die verbleibenden Vorstandsmitglieder mit einfacher Mehrheit die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes auf ein Vorstandsmitglied.

Die Amtszeit des ersten Vorstandes endet mit dem Ablauf des ersten vollen Geschäftsjahres.

 

§ 12 BESCHLUSSFASSUNG DES VORSTANDES

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von einem der Vorstände schriftlich, fernmündlich oder mündlich einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn sämtliche Vorstandsmitglieder nachweislich über den Beschlussgegenstand informiert worden sind und die einfache Mehrheit des Vorstandes ihre Stimme abgegeben hat. Die Beschlussfassung erfolgt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

§ 13 DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

(1) Ordentliche Mitgliederversammlung

In jedem Halbjahr wird von einem der Vorstände unter der Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich eine Mitgliederversammlung in Saarbrücken einberufen. Die Tagesordnung ist im Rahmen dieser Einladung bekannt zu gegeben. Die Einberufung erfolgt durch einfachen Brief oder per E-Mail an die letztbekannte Anschrift bzw. E-Mail-Adresse der Mitglieder. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung.

Die Mitgliederversammlung ist eigenständig beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist eine neue Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden ordentlichen Mitglieder beschlussfähig ist.

Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

•        Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes

•        Wahl des Vorstandes

•        Festlegung des Mitgliedsbeitrages

•        Satzungsänderungen

•        Vereinsinterne Regelungen

•        Entscheidung über ordnungsgemäß eingebrachte Anträge

•        Entlastung des Vorstandes

 

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlung

Jedes Vorstandsmitglied kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung in Saarbrücken einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss außerdem einberufen werden, wenn sie von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder mit schriftlicher Begründung beantragt worden ist. Im Übrigen gelten für die außerordentliche Mitgliederversammlung die Bestimmungen der ordentlichen Mitgliederversammlung.

 

§ 14 BESCHLUSSFASSUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Bei allen Beschlüssen genügt, sofern in der Satzung nicht anders festgelegt, eine einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Mitgliederversammlung wird von einem Versammlungsleiter geführt, der nicht Mitglied des Vorstandes ist. Dessen Wahl erfolgt nach Vorschlag mittels einfacher Mehrheit.

Die Abstimmungen erfolgen offen, sofern nicht von einem Mitglied geheime Abstimmung verlangt wird. Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollanten und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Das Protokoll kann von jedem Vereinsmitglied eingesehen werden. Für Satzungsänderungen ist eine drei Viertel Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Anträge von Mitgliedern können auf der Mitgliederversammlung nur dann behandelt werden, wenn entsprechende Anträge eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand zugehen.

Ein Mitglied kann ein weiteres Mitglied für die jeweilige Mitgliederversammlung vertreten. Diese Vertretungsmacht muss am Tag der Versammlung schriftlich beweisbar sein und dem Versammlungsleiter eingereicht werden.

Beschlüsse über Satzungsänderungen sind dem Registergericht zur Eintragung einzureichen.

 

§ 15 FINANZIERUNG

Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Einnahmen von natürlichen und juristischen Personen.

 

§ 16 KURATORIUM

Die Mitgliederversammlung hat die Möglichkeit, natürliche oder juristische Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft als Kuratoren in das Kuratorium zu berufen. Das Kuratorium unterstützt den Verein in ideeller Hinsicht. Es berät den Vorstand, hat jedoch keine Entscheidungsbefugnis.

 

§ 17 VEREINSINTERNE REGELUNGEN

Ergänzend zu der Satzung existiert eine Rahmengeschäftsordnung. Änderungen der Rahmengeschäftsordnung können bei Bedarf durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Die Rahmengeschäftsordnung darf nicht im Widerspruch zur vorliegenden Satzung stehen. Sollte dies doch der Fall sein, haben die Regelungen in der Vereinssatzung Vorrang.

 

§ 18 HAFTUNG

Der Verein haftet nicht gegenüber Mitgliedern für Schäden an Leib und Seele, für Folgen aus Unfällen bei Ausübung des Vereinszweckes sowie Reisen. Die Haftung des Vereins ist mit Wirkung gegen Dritte auf sein Vermögen beschränkt.

 

§ 19 AUFLÖSUNG DES VEREINS

Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine zu diesem Zwecke außerordentlich einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen, vorausgesetzt, dass mindestens drei Viertel der ordentlichen Mitglieder erschienen sind. Ist diese Zahl nicht erreicht, so muss eine neue außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden ordentlichen Mitglieder die Auflösung des Vereins beschließen kann, unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder. Die außerordentliche Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins benennt einen oder mehrere Liquidatoren. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 20 ANNAHME DER SATZUNG

Diese Satzung wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.01.2016 in Saarbrücken beschlossen.

 

 

RGO

 

Beschlossen auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.01.2016

Diese Rahmengeschäftsordnung regelt Verfahren und enthält Anforderungen, die innerhalb des Vereins für die Mitglieder und den Vorstand bindend sind. Die aufgeführten Ergänzungen regeln bzw. ergänzen Angelegenheiten, die nicht explizit in der Satzung genannt werden. Alle Ordnungen und Nebenordnungen des Vereins dürfen nicht gegen die Satzung verstoßen oder im Widerspruch zur Satzung stehen. Anträge zur Änderung dieser Rahmengeschäftsordnung können von jedem Mitglied oder dem Vorstand gestellt werden. Die Mitgliederversammlung beschließt dann mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder über den Inhalt der Rahmengeschäftsordnung.

 

§ 1 Ergänzungen zur Mitgliedschaft

1.     Anwartschaft:

Interessenten haben gegenüber dem Vorstand einen Antrag auf Anwartschaft zu stellen. Dazu ist es notwendig, einen Lebenslauf vor dem Vorstellungsgespräch einzureichen. Der Vorstand entscheidet über die Annahme der Anwartschaftserklärung nach dem Vorstellungsgespräch. Durch Annahme der Anwartschaftserklärung beginnt der Anwartschaftszeitraum. Dieser beträgt 8 bis 12 Wochen und muss zwingend ein Anwartschaftsprojekt beinhalten. Ein Anwärter ist verpflichtet, an den Mitgliedertreffen teilzunehmen sowie eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen. Nach Ablauf der Anwartschaft kann der Anwärter gemäß § 5 der Satzung den Status eines ordentlichen Mitglieds erlangen.

Der Anwärter muss an denen vom Dachverband (bspw. BDSU) vorgeschriebenen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Sollte bei der Entscheidung über die Annahme der Anwartschaftserklärung durch den Vorstand eine Patt-Situation entstehen, so wird dem Antrag auf Anwartschaft stattgegeben.

2.     Verhalten der Mitglieder:

o   Passives Verhalten: Das Mitglied beteiligt sich nicht am Vereinsleben, nimmt nicht an Mitgliederversammlungen teil, entzieht sich der Mitarbeit an Projekten, nimmt nicht an Einführungs-/Fortbildungsveranstaltungen, Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen Dritter (wie bspw. des BDSU) teil, vernachlässigt seine Informationspflichten, etc.

o   (Aktiv) schädigendes Verhalten: Das Mitglied entrichtet seinen Mitgliedsbeitrag nicht (fristgerecht), gibt vertrauliche Informationen ohne Zustimmung des Vorstandes weiter, stört Mitgliederversammlungen, trägt Beschlüsse und Werte des Vereines offenkundig nicht mit, ordnet sich nicht dem Team unter, stört/behindert den ordentlichen Ablauf auf Projekten, etc.
Bei Verstößen gegen die Weitergabe vertraulicher Informationen an Dritte, behält sich der Verein das Recht vor strafrechtliche und zivilrechtliche Schritte gegen das jeweilige Mitglied einzuleiten.

o   Mahnung: Die Mahnung sollte schriftlich, kann in dringenden Fällen aber auch mündlich durch ein Vorstandsmitglied erfolgen. Wurde die Mahnung mündlich abgegeben, muss diese in schriftlicher Form innerhalb von sieben Tagen nachfolgen.

 

§ 2 Ergänzungen Zu Den Pflichten der Mitglieder

1.     Jedes ordentliche Mitglied ist verpflichtet, pro Semester mindestens eine Schulung aus unterschiedlichen Bereichen des durch den Verein vorgegebenen Schulungsangebotes zu besuchen. Darüber hinaus hat jedes ordentliche Mitglied an denen vom Vorstand festgelegten Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen teilzunehmen. Ergänzend hat jedes ordentliche Mitglied an einer vereinsinternen Einführungsveranstaltung teilzunehmen. Anfallende Kosten zur Wahrnehmung der verpflichtenden Weiterbildungsveranstaltungen werden bei einer Projektmitarbeit des jeweiligen Mitglieds, ausgehend von der Summe des Gesamthonorars, in voller Höhe erstattet.

2.     Mitgliedsbeitrag: Die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages erfolgt per Lastschriftverfahren jährlich im Voraus. Bei Eintritt während des laufenden Geschäftsjahres wird der Mitgliedsbeitrag anteilsmäßig berechnet. Der Beitrag ist binnen eines Monats nach Quartalsbeginn fällig. Der aktuell gültige Mitgliedsbeitrag für ordentliche Mitglieder beträgt vier Euro pro Monat. Für Alumni beträgt der Mitgliedsbeitrag drei Euro pro Monat, wenn sie diesem zugestimmt haben. Eine unterjährige Rückzahlung des (anteiligen) Mitgliedsbeitrag ist nur in begründeten  Ausnahmefällen nach schriftlicher Antragsstellung möglich. Jedes Mitglied hat das Recht auf Erstattung der bei der Erfüllung der Vereinsziele tatsächlich entstandenen Auslagen, sofern diese belegbar sind, es die finanzielle Situation des Vereins erlaubt und diese zukünftig nicht beeinträchtigt. Anträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten.

3.     Weiterhin hat jedes ordentliche Mitglied, sofern es mindestens ein Semester aktiv am Vereinsleben teilgenommen sowie mindestens zwei Projekte erfolgreich bearbeitet hat das Recht auf ein Zeugnis. Jeder ehrenamtliche, studentische Mitarbeiter hat das Recht auf ein Zeugnis. Die Zeugnisse werden vom Vorstand ausgestellt und vom Präsidium unterzeichnet.

§ 3 Projektvergütung

1.     Die Abwicklung des Vergütungsprozesses externer Projekte erfolgt durch den Geschäftsführer der zum Zwecke der Abwicklung des Projektes gegründeten GbR.

2.     Die durch ein Mitglied des Vereins akquirierten, koordinierten sowie finanzierten Projekte sind zugunsten des Vereines zu 30 von 100 Anteilen der Gesamtvergütung durch die beteiligten Mitglieder zu vergüten. Davon verbleibt ein geringer Anteil auf dem Konto der Consiglia Projekte GbR zur Deckung laufender Kosten. Der Anteil kann je nach aktueller Finanzsituation variieren.

 

§4 Ergänzungen zum Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Präsidium sowie 3 weiteren natürlichen Personen. Die Ressorts Finanzen, Recht und IT müssen zu jedem Zeitpunkt von einem Vorstandsmitglied besetzt sein. Je nach Anforderung werden Ressorts zu den Themen „Externes“, „Internes“ und „Human Resources“ gebildet. Die Leiter dieser  Ressorts können unterjährig durch einfache Mehrheit des  Vorstands benannt werden.

Das Präsidium wird durch zwei Präsidiumsmitglieder vertreten. Beide Präsidiumsmitglieder sind gegenüber Dritten einzelvertretungsberechtigt

Die Kernaufgaben der Projektteams umfassen folgende Aspekte:

  1. Finanzen: Mitgliedsbeiträge, Finanzplanung, Vereinskasse, Führen des Buchungsjournals, Formblatt zur Fahrtkosten- und Spesenerstattung, weitere Formblätter, Antragsformulare.
  2. Recht: Rechtliche Vereinsangelegenheiten.
  3. IT: Datenpflege, Web-Auftritt, Administration vereinsinterner IT-Infrastruktur.
  4. Externes: Vertrieb (Warm- und Kaltakquise), Promotion (Public Relations, Werbung etc.), Branding, Design, Außendarstellung.
  5. Internes: Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung von Projekten, Projektcontrolling in permanenter Abstimmung mit Projektleitern, Feedback zur Verbesserung der Strukturen, Abläufe (Prozesse) und Projektbearbeitung, Zertifizierung, Aufnahmekriterien, Schulungen und Fortbildungen.
  6. Präsidium: Strategie, Mission & Vision, Beratungsansatz, Kuratoren-, Firmen- und Auftragsakquise, Vertretung, Repräsentation, Satzung und Rahmengeschäftsordnung, HR- Marketing, Netzwerkaufbau (Alumni und JEs).
  7. Human Resources: Mitgliederakquise, Bewerbungen bearbeiten, Führen von Vorstellungsgesprächen, Koordination und Zuweisung von Anwärterprojekten, Verstärkung der Kommunikation zwischen den Mitgliedern, Förderung der Integration aller Mitglieder in Vereinsaktivitäten.

Die aufgeführten Tätigkeiten werden vom jeweiligen Vorstand zu Beginn der jeweiligen Amtszeit in einer separaten Dokumentation festgehalten.

Nach Bedarf können vom Vorstand mit einfacher Mehrheit Teams gebildet und aufgelöst werden. Die Tätigkeitsfelder dieser Teams werden vom Vorstand festgelegt. Jedes Team ist einem der oben genannten Ressorts unterzuordnen.

 

§5 Ergänzungen zur Beschlussfassung des Vorstandes

Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat statt.

Jedes Vorstandsmitglied hat das Recht innerhalb einer verkürzten Frist von 7 Tagen eine außerordentliche Vorstandssitzung einzuberufen.

In dringenden Fällen kann der Vorstand auch elektronisch ohne Durchführung einer Vorstandssitzung außerordentlich entscheiden. Dabei gefasste Beschlüsse sind gültig, wenn alle Vorstandsmitglieder zeitlich und inhaltlich angemessen über den Entscheidungsgegenstand informiert wurden.

 

§ 6 Alumni

  1. Ehemalige ordentliche Mitglieder sollen in einem Alumni-Netzwerk zusammengeführt werden. Zur Aufnahme in das Alumni-Netzwerk ist ein formloser Antrag zu stellen, welchem stets stattgegeben werden soll. Sie sollen eine beratende Funktion ausüben und dienen der Intensivierung des Austausches mit der Praxis.
  2. Die Pflege des Alumni-Netzwerkes zählt zu den wichtigsten internen Aufgaben des Vereins. Alumni sind regelmäßig über die Vereinsarbeit zu informieren.
  3. Alumni sind Mitglieder, ihnen steht ein Stimmrecht bei den Mitgliederversammlungen zu. Zu den ordentlichen Mitgliederversammlungen sollen die Alumni-Mitglieder durch den Vorstand eingeladen werden. Sie sollen vor allem eine beratende Funktion ausüben und dienen der Intensivierung des Austausches mit der Praxis.
  4. Für Alumni besteht nach § 2 Nr. 2 eine Pflicht zur Entrichtung eines Mitgliedsbeitrages, wenn dieser zugestimmt wurde. Mindestens zwei Wochen vor jeder Abbuchung sollen die Alumni darüber informiert werden.
  5. Eine Beendigung der Alumni-Mitgliedschaft kann jederzeit schriftlich erfolgen.
  6. Gründungsmitglieder stellen eine besondere Form der Alumni, also Mitglieder, dar. Sie besitzen auf Lebenszeit die gleichen Rechte wie ein ordentliches Mitglied.